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<title>Paul Nevermann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Paul Nevermann</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Paul Nevermann</b> (* <a href="5._Februar" title="5. Februar">5. Februar</a> <a href="1902" title="1902">1902</a> in <a href="Klein_Flottbek" title="Klein Flottbek">Klein Flottbek</a> bei <a href="Hamburg-Altona" class="mw-redirect" title="Hamburg-Altona">Altona</a>; † <a href="22._M%C3%A4rz" title="22. März">22. März</a> <a href="1979" title="1979">1979</a> in <a href="Puerto_de_la_Cruz" title="Puerto de la Cruz">Puerto de la Cruz</a> auf <a href="Teneriffa" title="Teneriffa">Teneriffa</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a> (<a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>).
</p>


<p>Paul Nevermann war bereits in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> aktiver <a href="Sozialdemokrat" class="mw-redirect" title="Sozialdemokrat">Sozialdemokrat</a> und verteidigte in den ersten Jahren des „<a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritten Reiches</a>“ in seiner Tätigkeit als Anwalt <a href="Politische_Verfolgung" title="Politische Verfolgung">politisch Verfolgte</a>. Während dieser Zeit wurde er durch seine politische Einstellung selbst zum Opfer des NS-Regimes. Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> gehörte er 28 Jahre lang der <a href="Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft" title="Hamburgische Bürgerschaft">Hamburgischen Bürgerschaft</a> an, war als Sozial- und vor allem als <a href="Senat_der_Freien_und_Hansestadt_Hamburg" title="Senat der Freien und Hansestadt Hamburg">Bausenator</a> tätig und übernahm von 1961 bis 1965 das Amt des <a href="Erster_B%C3%BCrgermeister" title="Erster Bürgermeister">Ersten Bürgermeisters</a> der <a href="Hamburg" title="Hamburg">Stadt Hamburg</a>. In die Zeit als <a href="B%C3%BCrgermeister" title="Bürgermeister">Bürgermeister</a> fielen mehrere für Hamburg prägende Ereignisse. Dramatisch war vor allem die <a href="Sturmflut_1962" title="Sturmflut 1962">Flutkatastrophe im Februar 1962</a>. Daneben war die <a href="Spiegel-Aff%C3%A4re" title="Spiegel-Affäre">Spiegel-Affäre</a> das zweite Ereignis, das bundesweite Beachtung fand. Innenpolitisch wurde ein größeres Mitspracherecht der Bürgerschaft in der <a href="Wirtschaftspolitik" title="Wirtschaftspolitik">Wirtschaftspolitik</a> gefordert, die eine neue Ausrichtung haben sollte. Nach dem Ausscheiden aus der Parteipolitik wurde er zum Präsidenten des <a href="Deutscher_Mieterbund" title="Deutscher Mieterbund">Deutschen Mieterbundes</a> gewählt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kaiserzeit_und_Weimarer_Republik">Kaiserzeit und Weimarer Republik</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Jugend_und_Ausbildung">Jugend und Ausbildung</h4></div>
<p>Paul Nevermann wuchs in der damaligen <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">preußischen</a> Gemeinde <a href="Klein_Flottbek" title="Klein Flottbek">Klein Flottbek</a>-<a href="Teufelsbr%C3%BCck" title="Teufelsbrück">Teufelsbrück</a> (<a href="Kreis_Pinneberg" title="Kreis Pinneberg">Kreis Pinneberg</a>) auf. Er wurde als drittes Kind des ungelernten <a href="Brauerei" title="Brauerei">Brauereiarbeiters</a> Johann Nevermann und seiner Frau Louise geboren. Der Vater war aktiver <a href="Gewerkschaft" title="Gewerkschaft">Gewerkschafter</a> und <a href="Sozialdemokrat" class="mw-redirect" title="Sozialdemokrat">Sozialdemokrat</a> und musste wegen des schlechten Lohns auch am Sonntag stundenweise arbeiten. Neben dem <a href="Proletariat" title="Proletariat">proletarischen</a> Vater war auch die Mutter regelmäßige Kirchgängerin. Paul Nevermann beschrieb in seinem Buch <i>Metaller – Bürgermeister – Mieterpräsident</i> seine Kindheit als harmonisch, trotz beengter Wohnverhältnisse. Sie wohnten in der Straße Lünkenberg Nr. 4 auf 25&nbsp;m² mit <a href="Petroleum" title="Petroleum">Petroleumlicht</a> und Wasser auf dem Hof. Ein wichtiger Ort und Lebensmittelpunkt in den Kinderjahren war neben der Wohnung für ihn die <a href="Elbe" title="Elbe">Elbe</a> und das Elbufer. Er und seine Geschwister verbrachten dort viel Zeit am und auf dem Wasser. Die <a href="Volksschule" title="Volksschule">Volksschule</a> besuchte er in Klein Flottbek. Dort wurde er im Schreiben von Aufsätzen von seinem Klassenlehrer gefördert und von ihm bereits als <a href="Journalist" title="Journalist">Journalist</a> gesehen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1917 wurde Paul Nevermann während des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a> <a href="Konfirmation" title="Konfirmation">konfirmiert</a>. Im selben Jahr begann er die bis 1921 dauernde Lehre zum <a href="Schlosser_(Beruf)" class="mw-redirect" title="Schlosser (Beruf)">Schlosser</a> und <a href="Maschinenbau" title="Maschinenbau">Maschinenbauer</a>. Er war in einer Granatenfabrik in <a href="Hamburg-Bahrenfeld" title="Hamburg-Bahrenfeld">Bahrenfeld</a> beschäftigt und musste häufig weit über 10 Stunden täglich arbeiten. Zudem kam der so genannte <a href="Steckr%C3%BCbenwinter" title="Steckrübenwinter">Rübenwinter 1916/17</a>, in dem die Lebensmittelknappheit dramatisch wurde. Im November 1918 ereignete sich die <a href="Novemberrevolution" title="Novemberrevolution">Novemberrevolution</a> und auch der Bahrenfelder Betrieb wurde von berittenen Matrosen stillgelegt.
</p><p>Nach dem Krieg und der Revolution entstand auch in dem Betrieb von Paul Nevermann ein <a href="Betriebsrat" title="Betriebsrat">Betriebsrat</a>. Dieser war für die 30 Lehrlinge der Fabrik nicht offen, und sie entschieden sich für die Gründung eines Lehrlingsrates. Nevermann wurde zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. In diesem Zuge trat er auch in den <a href="Deutscher_Metallarbeiter-Verband" title="Deutscher Metallarbeiter-Verband">Metallarbeiterverband</a> ein und wurde als Lehrlingsvertreter zu dessen <a href="Funktion%C3%A4r" title="Funktionär">Funktionärsversammlungen</a> eingeladen. Sein Arbeitgeber entließ ihn 1921 wegen seines gewerkschaftlichen Engagements sofort nach Ende der Lehrzeit.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Arbeit_und_Studium">Arbeit und Studium</h4></div>
<p>Paul Nevermann arbeitete in der <a href="Metallindustrie" title="Metallindustrie">Metallindustrie</a>. Als er arbeitslos wurde, besuchte er ab 1923 den Arbeiter-Abiturientenkurs des <a href="Senat_der_Freien_und_Hansestadt_Hamburg" title="Senat der Freien und Hansestadt Hamburg">Hamburger Senats</a> und beendete diesen erfolgreich im Jahr 1926. Dieser Kurs ermöglichte erstmals in Deutschland Menschen mit Ausbildungsberufen auf dem <a href="Zweiter_Bildungsweg" title="Zweiter Bildungsweg">zweiten Bildungsweg</a> das Erreichen des Abiturs. Problematisch für Nevermann war in dem Kurs seine Vorbildung. Auf seiner Volksschule gab es keinen <a href="Sprachunterricht" title="Sprachunterricht">Sprachunterricht</a>, den er aber für den Abschluss brauchte und mühsam nachholen musste. Während dieser Zeit arbeitet er für seinen Lebensunterhalt als Anzeigenwerber für eine Hamburger Zeitung. Später erhielt er ein Stipendium der <a href="Hamburg" title="Hamburg">Stadt Hamburg</a> von 100 Reichsmark. Ein Förderer und „väterlicher Freund“ wurde in diesem Abschnitt seines Lebens der Hamburger Staatsrat <a href="Alexander_Zinn" title="Alexander Zinn">Alexander Zinn</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Paul Nevermann studierte direkt nach dem bestandenen Abitur <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Rechtswissenschaft</a> in <a href="Universit%C3%A4t_Hamburg" title="Universität Hamburg">Hamburg</a> und <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbruck</a>. 1930 erfolgte seine <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotion</a> bei <a href="Rudolf_Laun" title="Rudolf Laun">Rudolf Laun</a> mit einer <a href="Verfassungsrecht" title="Verfassungsrecht">verfassungsrechtlichen</a> Untersuchung zum <a href="Doktor" title="Doktor">Dr.&nbsp;jur.</a> Seine Arbeit hatte den Titel: <i><a href="Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft#Bürgerschaftswahl_1927_und_1928" title="Hamburgische Bürgerschaft">Die Auflösung der Hamburger Bürgerschaft im Jahre 1927</a>. Eine Studie zum Wahlrecht und zur Auslegung der <a href="Weimarer_Verfassung" title="Weimarer Verfassung">Reichsverfassung</a></i>. 1931 beendete er sein Studium mit der Großen juristischen <a href="Staatsexamen" title="Staatsexamen">Staatsprüfung</a>. 1932 wurde er beim Hamburger Arbeitsamt als <a href="Assessor" title="Assessor">Assessor</a> in den Staatsdienst übernommen.<sup id="cite_ref-SPD_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Politik_in_der_Weimarer_Republik">Politik in der Weimarer Republik</h4></div>
<p>Paul Nevermann war aktives Mitglied der <a href="Sozialdemokratie" title="Sozialdemokratie">sozialdemokratischen</a> Jugendbewegung. Er gehörte ab 1918 erst dem Arbeiterjugendbund (AJ) der SPD an. Nach der Vereinigung mit der <a href="Unabh%C3%A4ngige_Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands">USPD</a>-nahen <a href="Sozialistische_Proletarierjugend" title="Sozialistische Proletarierjugend">Sozialistischen Proletarierjugend</a> (SPJ) zur gemeinsamen <a href="Sozialistische_Arbeiter-Jugend" title="Sozialistische Arbeiter-Jugend">Sozialistischen Arbeiter-Jugend</a> (SAJ) war er auch dort aktiv. Nevermann sah rückwirkend die politische Aufgabe in der Errichtung einer <a href="Sozialismus" title="Sozialismus">sozialistischen</a> Gesellschaftsordnung auf <a href="Demokratie" title="Demokratie">demokratischem</a> Wege. Neben der politischen Forderung war aber auch die Geselligkeit ausschlaggebend für seine Mitgliedschaft. Er schreibt, dass „ernste Arbeit und Frohsinn […] keine Gegensätze“ seien.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
1920 trat er der SPD und später auch dem <a href="Reichsbanner_Schwarz-Rot-Gold" title="Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold">Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold</a> bei. Auch in der Zeit seines Studiums engagierte Nevermann sich politisch und war im <a href="Sozialistische_Studentenschaft" class="mw-redirect" title="Sozialistische Studentenschaft">Sozialistischen Studentenbund</a> aktiv. Er gehörte dem Vorstand des <a href="Altona/Elbe" class="mw-redirect" title="Altona/Elbe">Altonaer</a> SPD-<a href="Ortsverein" title="Ortsverein">Ortsvereins</a> an, in dem unter anderen auch der damalige Altonaer und spätere Hamburger Bürgermeister <a href="Max_Brauer" title="Max Brauer">Max Brauer</a> vertreten war. 1932 wurde er als Kandidat für den <a href="Preu%C3%9Fischer_Landtag" title="Preußischer Landtag">Preußischen Landtag</a> aufgestellt, konnte aber nicht in das <a href="Parlament" title="Parlament">Parlament</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> einziehen. Ein Jahr später wurde er jedoch für seine Partei in die Altonaer <a href="Stadtverordnetenversammlung" class="mw-redirect" title="Stadtverordnetenversammlung">Stadtverordnetenversammlung</a> gewählt.<sup id="cite_ref-SPD_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hochzeit_und_Familie">Hochzeit und Familie</h4></div>
<p>1930 heirateten Paul Nevermann und Grete Faden (1907–1973). Aus der Ehe, die nach 1965 geschieden wurde, stammen die drei Kinder <a href="Jan_Nevermann" title="Jan Nevermann">Jan Nevermann</a> (1935–2018), <a href="Anke_Fuchs" title="Anke Fuchs">Anke Fuchs</a> (1937–2019) und <a href="Knut_Nevermann" title="Knut Nevermann">Knut Nevermann</a> (1944–2024). Wie der Vater gingen alle drei Kinder in die Politik und traten der SPD bei. Jan Nevermann wurde Stadtrat und von 1990 bis 1996 Bürgermeister von <a href="Pinneberg" title="Pinneberg">Pinneberg</a>, Anke Fuchs war <a href="Staatssekret%C3%A4r" title="Staatssekretär">Staatssekretärin</a> und ein halbes Jahr <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Familie%2C_Senioren%2C_Frauen_und_Jugend" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend">Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit</a> und Knut Nevermann wurde seit 1988 in verschiedene hohe Ämter der Länder Hamburg, <a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsen</a> und Berlin berufen.
</p><p>Zum Freundeskreis des Ehepaars Nevermann gehörten Charlotte und <a href="Carl_Burmester_(Widerstandsk%C3%A4mpfer%2C_1901)" title="Carl Burmester (Widerstandskämpfer, 1901)">Carl Burmester</a>, deren Kinder <a href="Greta_Wehner" title="Greta Wehner">Greta</a> und Jens-Peter zeitweise mitbetreut wurden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeit_des_Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</h3></div>
<p>1933 musste Paul Nevermann bereits wieder von seinem Posten als Staatsdiener zurücktreten. Er wehrte sich dagegen, sich den neuen Machthabern anpassen zu müssen und der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> beizutreten. Er kam dem unausweichlichen Rauswurf zuvor und machte sich als Rechtsanwalt selbständig. Trotzdem war er weiterhin im Visier des NS-Regimes. Er stand unter Polizeiaufsicht mit täglicher Meldepflicht. Eine seiner Hauptaufgaben als Anwalt war die Verteidigung von <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">kommunistischen</a> und sozialdemokratischen Politikern sowie deren Sympathisanten.<sup id="cite_ref-SPD_4-2" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er konnte damit einige der Angeklagten vor noch höheren Strafen bewahren.<sup id="cite_ref-Tormin.Geschichte.17_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Tormin.Geschichte.17-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1935 wurde ihm wegen seiner politischen Tätigkeit während der Weimarer Republik das Verbot erteilt, in <a href="Hochverrat" title="Hochverrat">Hochverratsprozessen</a> als Verteidiger aufzutreten. Er musste später seine Arbeit als Anwalt vollständig aufgeben, nachdem die Kanzlei in der Kaiser-Wilhelm-Straße ausgebombt war und er selbst auf der <a href="St%C3%BClcken-Werft" title="Stülcken-Werft">Stülckenwerft</a> zur Arbeit zwangsverpflichtet wurde.
</p><p>Im Zusammenhang mit dem <a href="Attentat_vom_20._Juli_1944" title="Attentat vom 20. Juli 1944">Attentat vom 20. Juli 1944</a> auf <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> und der im Anschluss erfolgten <a href="Aktion_Gitter" title="Aktion Gitter">Aktion Gewitter</a> wurde Nevermann für zwei Wochen vorübergehend verhaftet und in ein <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> eingeliefert.<sup id="cite_ref-SPD_4-3" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachkriegszeit_und_Bundesrepublik">Nachkriegszeit und Bundesrepublik</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="SPD_Hamburg">SPD Hamburg</h4></div>
<p>Nach dem Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> wurde Nevermann am 27. Januar 1946 auf dem Hamburger SPD-Parteitag in den <a href="Landesvorstand" title="Landesvorstand">Landesvorstand</a> gewählt.<sup id="cite_ref-Tormin.Geschichte.17_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Tormin.Geschichte.17-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von 1966 bis 1970 übernahm er den Landesvorsitz der Hamburger SPD. Von 1967 bis 1976 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der sozialdemokratischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Städte- und Wohnungsbaupolitik.<sup id="cite_ref-SPD_4-4" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum ersten „Reichsparteitag“ der SPD nach dem Krieg wurden 15 Delegierte aus Hamburg in einer <a href="Urwahl" title="Urwahl">Urwahl</a> von allen Mitgliedern bestimmt. Paul Nevermann erhielt von den gewählten Sozialdemokraten das zweitbeste Ergebnis nach <a href="Karl_Meitmann" title="Karl Meitmann">Karl Meitmann</a>. Der Parteitag wurde vom 9. bis 11. Mai 1946 in <a href="Hannover" title="Hannover">Hannover</a> abgehalten und war das erste Zusammentreffen der SPD aus allen Teilen der drei westlichen Besatzungszonen. Zum nächsten „Reichsparteitag“ vom 29. Juni bis 2. Juli 1947 wurden 18 Delegierte aus Hamburg gesendet. Diesmal erfolgte die Wahl nicht per Mitgliederentscheid, sondern auf dem Hamburger Landesparteitag (18. Mai 1947). Nevermann konnte die meisten Stimmen des Parteitages auf sich vereinen. Bei der Delegiertenwahl zum Parteitag, der vom 11. bis 14. September 1948 in Düsseldorf abgehalten wurde, konnte er nur noch das drittbeste Ergebnis erzielen. Vor ihm lagen <a href="Marta_Damkowski" title="Marta Damkowski">Marta Damkowski</a> und <a href="Walter_Schmedemann" title="Walter Schmedemann">Walter Schmedemann</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem <a href="Karl_Vittinghoff" title="Karl Vittinghoff">Karl Vittinghoff</a> 1966 eine weitere Kandidatur abgelehnt hatte, konnte Paul Nevermann den Vorsitz des Landesverbandes der SPD für sich gewinnen.<sup id="cite_ref-Nevermann:_''Metaller.''_S._197_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nevermann:_''Metaller.''_S._197-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Wahl zum Landesvorsitzenden setzte er sich bei einer <a href="Kampfabstimmung" title="Kampfabstimmung">Kampfabstimmung</a> gegen den späteren Bundeskanzler <a href="Helmut_Schmidt" title="Helmut Schmidt">Helmut Schmidt</a> durch. Schmidt wurde von mehreren Hamburger Parteikreisen als Kandidat benannt und Paul Nevermann vom <a href="Bezirk_Hamburg-Nord" title="Bezirk Hamburg-Nord">Kreis Nord</a>. Schmidt selbst, zu der Zeit Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, machte nie ein Hehl daraus, mehr Einfluss auf die <a href="Parteipolitik" title="Parteipolitik">Parteipolitik</a> seiner Heimatstadt ausüben zu wollen. Er traf dabei aber vor allem bei <a href="Herbert_Wehner" title="Herbert Wehner">Herbert Wehner</a> auf Widerstand. Dieser wollte nicht, dass Schmidt sich aus der <a href="Bundespolitik" title="Bundespolitik">Bundespolitik</a> zurückziehe, da er das bundespolitische Potenzial Schmidts gefährdet sah.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nevermann dagegen schrieb in seinen Aufzeichnungen, dass er sich zunächst nicht zur Wahl hatte stellen wollen. Als aber eine Hamburger Zeitung das Wahlergebnis vorwegnahm und Helmut Schmidt bereits zum neuen Landeschef ausrief, habe er sich so sehr geärgert, dass er seine Meinung revidierte und kandidierte.<sup id="cite_ref-Nevermann:_''Metaller.''_S._197_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-Nevermann:_''Metaller.''_S._197-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nevermann gewann dann gegen die Empfehlung des Landesvorstandes auf dem Landesparteitag im Mai 1966 mit 176 zu 139 Stimmen. Die Wahl wurde nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit beachtet. Der von der <i><a href="Welt_am_Sonntag" title="Welt am Sonntag">Welt am Sonntag</a></i> als Favorit genannte Schmidt konnte sich gegen den vor erst einem Jahr zurückgetretenen Bürgermeister nicht durchsetzen. Nevermann selbst beschreibt die Gründe in einem Interview mit dem <a href="Abendecho" class="mw-redirect" title="Abendecho">Abendecho</a>:
</p>
<dl><dd>„Aber ich glaube, daß viele Delegierte Wehners Worten gefolgt sind, Schmidt werde in Bonn gebraucht und soll sich nicht in Hamburg verzetteln.“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Am 20. Juni 1970 legte er das Amt nieder. Dieser Schritt war schon länger vorbereitet. Bereits im April des Jahres beschreibt <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i> rückblickend seine Amtsführung:
</p>
<dl><dd>„Nevermann, als Parteichef mehr tüchtig und fleißig als glänzend, verstand es, Unzufriedenheit unter den Genossen aufzufangen und zu kanalisieren. Unter seiner Führung kannte Hamburgs SPD keine Flügelkämpfe. Die Partei verwaltete sich selbst, politische Programme überließ sie weitgehend Senat und der Bürgerschaft.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bürgerschaft_und_Senat"><span id="B.C3.BCrgerschaft_und_Senat"></span>Bürgerschaft und Senat</h4></div>
<p>Nach der NS-Diktatur wurde Paul Nevermann am 6. November 1945 zum Senator der <a href="Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Soziales%2C_Familie%2C_Gesundheit_und_Verbraucherschutz" class="mw-redirect" title="Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz">Sozialbehörde</a> im von <a href="Rudolf_Petersen_(Politiker)" title="Rudolf Petersen (Politiker)">Rudolf Petersen</a> (später <a href="Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</a>) geführten Senat eingesetzt. Der Bürgermeister und der gesamte Senat wurden im Laufe des Jahres 1945 von der <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">britischen</a> <a href="Besatzungsmacht" title="Besatzungsmacht">Besatzungsmacht</a> ernannt. Die erste Wahl für die Hamburger Bevölkerung sollte erst später stattfinden. Nevermann hatte die Monate seit Ende des Krieges als Senatsdirektor im <a href="F%C3%BCrsorge" title="Fürsorge">Fürsorgeamt</a> gearbeitet und kannte dadurch vor Antritt seines Dienstes Teile seines neuen Arbeitsbereiches.<sup id="cite_ref-SPD_4-5" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Die Hauptaufgabe auf seinem Posten war die Koordinierung der Hilfeleistungen für die wohnungslose und hungerleidende Hamburger Bevölkerung. Seine Behörde kümmerte sich um den Aufbau der von den Engländern bereitgestellten <a href="Nissenh%C3%BCtte" title="Nissenhütte">Nissenhütten</a>. Nevermann beschrieb später diese Zeit als sehr hart. Vor allem die „<a href="Aktion_Doppeleiche" title="Aktion Doppeleiche">Aktion Doppeleiche</a>“, bei der ein Teil der nach Hamburg gekommenen auswärtigen Flüchtlinge zwangsweise nach <a href="Dithmarschen" title="Dithmarschen">Dithmarschen</a> und <a href="Eiderstedt" title="Eiderstedt">Eiderstedt</a> umquartiert wurde, schilderte er als „eine furchtbare Angelegenheit“. Rückblickend auf das erste Jahr nach Beendigung des Krieges sagte er in der letzten Sitzung der <a href="Ernannte_Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft" title="Ernannte Hamburgische Bürgerschaft">Ernannten Bürgerschaft</a>:
</p>
<dl><dd>„Es ist ja die historische Tragik der demokratischen Kräfte, daß sie immer dann ihre Aufgabe antreten müssen, wenn ein autoritäres Staatssystem ein Volksvermögen in die Luft gepulvert hat.“</dd></dl>
<p>Zusätzlich war in der Stadt die Versorgung mit Nahrung katastrophal. Nevermann war als Senator der Sozialbehörde an den Verhandlungen über die Kalorienhöhe beteiligt. Er ließ sich bei diesen zum Teil schwierigen Gesprächen zu dem Satz verleiten:
</p>
<dl><dd>„Ich hätte die Engländer so eingeschätzt, daß sie gekommen sind, uns zu befreien, und nicht, uns gleichzustellen in der Kalorienzahl im <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a>“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Im Februar wurde er neben seinem Senatorenposten für die SPD in die <a href="Ernannte_Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft" title="Ernannte Hamburgische Bürgerschaft">Ernannte Bürgerschaft</a> berufen. Er blieb dann ab der <a href="B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_1946" title="Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946">ersten freien Wahl</a> im Oktober 1946 durchgehend bis 1974 Mitglied der <a href="Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft" title="Hamburgische Bürgerschaft">Hamburgischen Bürgerschaft</a>. In der Zeit der ernannten Bürgerschaft war neben den sozialen Themen, die Nevermann tagtäglich in seiner Aufgabe als Senator miterlebte, einer der Hauptpunkte die Verhandlungen um eine neue <a href="Verfassung_der_Freien_und_Hansestadt_Hamburg" title="Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg">Verfassung für Hamburg</a>. Bei der ersten Beratung um die entstehende Verfassung wurde er für den 20. März 1946 als Redner für seine Fraktion aufgestellt. Er sagte unter anderem:
</p>
<dl><dd>„Die verfassungslose, die schreckliche Zeit ist überwunden. Das politische Leben soll wieder auf breite Basis eines staatsrechtlichen Grundgesetzes gestellt werden. Wir wollen damit bekunden, daß wir gewillt sind, Deutschland und Hamburg wieder zu einem <a href="Rechtsstaat" title="Rechtsstaat">Rechtsstaat</a> auszubauen. Mancher wird uns allerdings in diesen Tagen fragen, ob wir nichts Besseres zu tun haben, als mit 1009 Kalorien an die Arbeit einer Verfassungsgesetzgebung zu gehen.“<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Im Spätsommer des Jahres gehörte Nevermann zu der Gruppe von Sozialdemokraten, die für den <a href="Wahlkampf" title="Wahlkampf">Wahlkampf</a> und die Zeit nach der ersten Bürgerschaftswahl im Oktober das <a href="Parteiprogramm" title="Parteiprogramm">Parteiprogramm</a> erarbeiteten. Neben ihm gehörten dem leitenden Ausschuss die Politiker <a href="Karl_Meitmann" title="Karl Meitmann">Karl Meitmann</a>, <a href="Erich_Klabunde" title="Erich Klabunde">Erich Klabunde</a> und <a href="Gerhard_Weisser" title="Gerhard Weisser">Gerhard Weisser</a> an.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Nach der <a href="B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_1946" title="Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946">Bürgerschaftswahl 1946</a> übernahm er auf Bitten und Drängen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Erich Klabunde am 15. November 1946 das Amt des <a href="Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Stadtentwicklung_und_Umwelt" class="mw-redirect" title="Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt">Senators für Bau- und Wohnungswesen</a>. Die Koalition zwischen SPD und FDP war in der Partei umstritten, weil das Ergebnis bei der Wahl für eine Alleinregierung der Sozialdemokraten ausgereicht hätte. Nevermann unterstützte den neuen <a href="Erster_B%C3%BCrgermeister" title="Erster Bürgermeister">Ersten Bürgermeister</a> Max Brauer in seiner Entscheidung und der Einschätzung, dass eine <a href="Koalition_(Politik)" title="Koalition (Politik)">Koalition</a> mehr Rückhalt in der Bevölkerung hätte.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Bausenator gab er in einer Ansprache am Ende des strengen Winters 1946/47 das ehrgeizige Ziel aus, dass im nächsten Winter keiner mehr in Kellerräumen wohnen müsse. Bereits im Frühling war absehbar, dass durch die verzögerte Zulieferung von Baumaterial das Ziel nicht erreicht werden könnte. Es wurden zum Beispiel nur vier Prozent des angekündigten Kalks, Zementes oder der Ziegelsteine geliefert. Trotzdem wurden bis zum März des folgenden Jahres mehr als 35.000 zerstörte Wohnungen wieder bezugsfertig gemacht. Zum anderen wurden im Gegensatz zu anderen Städten die Aufräumarbeiten und die Schuttbeseitigung mechanisiert. So konnte Nevermann durch dieses effiziente Verfahren im Sommer 1947 die Innenstadt für trümmerfrei erklären.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In dem von Max Brauer bereits in der zweiten Wahlperiode geleiteten Senat übernahm er ab dem 28. Februar 1950 gleichzeitig das Amt des Zweiten Bürgermeisters der Freien und <a href="Hansestadt" title="Hansestadt">Hansestadt</a> Hamburg. Er übernahm die Position von <a href="Christian_Koch_(Politiker)" title="Christian Koch (Politiker)">Christian Koch</a>, der als FDP-Politiker seit November 1946 das Amt geführt hatte.<sup id="cite_ref-SPD_4-6" class="reference"><a href="#cite_note-SPD-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der <a href="B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_1953" title="Bürgerschaftswahl in Hamburg 1953">Bürgerschaftswahl 1953</a> verlor die SPD ihre Mehrheit an den <a href="Hamburg-Block" title="Hamburg-Block">Hamburg-Block</a>, ein bürgerliches Wahlbündnis aus <a href="Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</a>, <a href="Freie_Demokratische_Partei" title="Freie Demokratische Partei">FDP</a> und <a href="Deutsche_Partei" title="Deutsche Partei">Deutscher Partei</a> (DP). Bis 1957 war er hier Vorsitzender der SPD-<a href="Fraktion_(Politik)" title="Fraktion (Politik)">Fraktion</a> und damit auch <a href="Opposition_(Politik)" title="Opposition (Politik)">Oppositionsführer</a> gegen die Regierung von <a href="Kurt_Sieveking" title="Kurt Sieveking">Kurt Sieveking</a>. Der Erste Bürgermeister vor der Wahl und Spitzenkandidat der SPD <a href="Max_Brauer" title="Max Brauer">Max Brauer</a> hatte das Amt im Vorwege abgelehnt.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Oppositionsführer waren seine Schwerpunkte weiterhin die noch nicht beendeten Aufbauarbeiten, der Wohnraummangel und die weiteren mannigfaltigen sozialen Probleme. So monierte er vor der Bürgerschaft im Anschluss an die erste Regierungserklärung des neuen Bürgermeisters:
</p>
<dl><dd>„Was ist mit den Richtsatzmieten im <a href="Sozialer_Wohnungsbau" title="Sozialer Wohnungsbau">sozialen Wohnungsbau</a>? Was ist mit den Altmieten und dem Mietwert? Was ist mit dem Aufbauplan? … Wollen Sie den <a href="Bebauungsplan_(Deutschland)" title="Bebauungsplan (Deutschland)">Generalbebauungsplan</a> ändern? Beabsichtigen Sie, die Wohndichte zu ändern?“<sup id="cite_ref-Lueth.Hamburger.69_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lueth.Hamburger.69-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Erich Lüth schrieb über die Arbeit Paul Nevermanns in der Bürgerschaft: Er
</p>
<dl><dd>„entwickelt sich, immer sprungbereit und pointensicher, zum gefürchteten und respektierten Schrittmacher der oppositionellen Kritik.“<sup id="cite_ref-Lueth.Hamburger.69_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lueth.Hamburger.69-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Unter der Führung des Fraktionsvorsitzenden Nevermann und des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten <a href="John_Leyding" title="John Leyding">John Leyding</a> wurden in den <a href="Bezirke_in_Hamburg" title="Bezirke in Hamburg">Hamburger Bezirken</a> so genannte Kontaktkonferenzen durchgeführt und die Bevölkerung über die oppositionelle Arbeit unterrichtet. Mit diesen Konferenzen konnte die Opposition einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem in sich bröckelnden und in der Öffentlichkeit als zum Teil konfus angesehenen Hamburg-Block herausholen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der <a href="B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_1957" title="Bürgerschaftswahl in Hamburg 1957">Bürgerschaftswahl 1957</a> konnte die SPD wieder die absolute Mehrheit erreichen. Paul Nevermann wurde sogar von den ehemaligen Führern des Hamburg Blocks darin bestätigt, entscheidenden Anteil an dem Erfolg der SPD gehabt zu haben.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es kam trotz der Möglichkeit einer alleinigen Regierung durch die Sozialdemokraten eine <a href="Koalition_(Politik)" title="Koalition (Politik)">Koalition</a> aus SPD und <a href="Freie_Demokratische_Partei" title="Freie Demokratische Partei">FDP</a> zustande. Nevermann wurde am 21. Dezember 1957 erneut zum Senator für Bau- und Wohnungswesen in den dritten von Max Brauer geführten Senat gewählt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bürgermeister_1961_bis_1965"><span id="B.C3.BCrgermeister_1961_bis_1965"></span>Bürgermeister 1961 bis 1965</h4></div>

<p>Bereits nach der Wahl 1957 wurde festgelegt, dass Max Brauer sein Bürgermeisteramt innerhalb der Wahlperiode an Paul Nevermann abgeben würde. Am 23. Dezember 1960 wurde Nevermann wie abgesprochen zum neuen Hamburger Ersten Bürgermeister und Regierungschef gewählt. Er übernahm am 2. Januar 1961 die Geschäfte.<sup id="cite_ref-ReferenceA_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-ReferenceA-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nevermann hatte von Anfang an einen anderen Regierungsstil als sein Vorgänger. Er war überzeugt, dass eine der Grundlagen für die künftige Politik eine gute Kommunikation zwischen allen gesellschaftlichen Lagern sein müsse. In einer Art „Gesprächsoffensive“ ging er mit „Sachkenntnis, gewinnenden Umgangsformen und einer guten Portion Charme“ auf seine Gesprächspartner zu. Er verbesserte dadurch die Zusammenarbeit mit der von <a href="Konrad_Adenauer" title="Konrad Adenauer">Konrad Adenauer</a> geführten Bundesregierung, aber auch mit den Landesregierungen von <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a> und <a href="Niedersachsen" title="Niedersachsen">Niedersachsen</a>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>In der Zeit zwischen Herbst 1962 und Frühjahr 1963 wurde Paul Nevermann, aber auch der Rest des Senats, von der Bürgerschaft (und nicht nur von der Opposition) für seine Wirtschaftspolitik getadelt. In den Reihen der Parlamentarier wurde immer wieder angemahnt, dass Hamburgs Regierung sich nicht nur als Gemeindevertretung verstehen solle und sich nicht nur mit kommunalen Belangen befassen dürfe. Vielmehr wurde gerade vom Ersten Bürgermeister eine engere Zusammenarbeit mit den anderen Nordländern (Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen) eingefordert. Es müsse eine länderübergreifende Förderung der Regionalpolitik geben, um jeden einzelnen Standort zu sichern. Zudem bedürfe es einer Wirtschaftsgemeinschaft norddeutscher Länder, um dieses Ziel auf höchster Ebene anzustreben. Das Thema sollte die folgenden Bürgermeister sowie Senat und Bürgerschaft noch weitere Jahrzehnte beschäftigen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In die Amtszeit Nevermanns fällt die Hamburger <a href="Sturmflut_1962" title="Sturmflut 1962">Sturmflutkatastrophe von 1962</a>, bei der 315 Menschen ums Leben kamen. Es war in Hamburg das dramatischste Ereignis der Nachkriegszeit. Nevermann hielt sich zur Kur in <a href="Bad_Hofgastein" title="Bad Hofgastein">Bad Hofgastein</a> auf und erfuhr erst am Morgen des 17. Februar von der Katastrophe. Er brach seinen Aufenthalt ab und wurde mit einer <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehrmaschine</a> nach Hamburg geflogen. Nach seiner Ankunft hatte der zu diesem Zeitpunkt noch als Polizeisenator tätige <a href="Helmut_Schmidt" title="Helmut Schmidt">Helmut Schmidt</a> die Fäden der Katastrophenhilfe und deren Koordinierung bereits in die Hand genommen.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nevermann ließ ihn gewähren und arbeitete ihm zu, auch wenn Schmidt deutlich zeigte, dass er den Bürgermeister eher als störend empfand. Schmidt kam zugute, dass er in den Vorbereitungen zur Umwandlung der Polizeibehörde in eine <a href="Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Inneres" class="mw-redirect" title="Behörde für Inneres">Innenbehörde</a> involviert war. Dort sollte auch der Katastrophenschutz neu geordnet werden, wodurch ihm das Arbeitsgebiet bereits vertraut war.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nevermann stellte sich bei den folgenden Pressekonferenzen in den Hintergrund und ließ meist seinen Senator die einleitenden Sätze sagen. Nevermann verteidigte auch immer, trotz später eingestandener Zweifel, dass der Einsatz der Hilfskräfte, vor allem der Bundeswehr, verfassungskonform gewesen sei. In direkter Reaktion auf die Flutkatastrophe und auf Drängen von Schmidt wurde bereits drei Wochen später der Gesetzentwurf für die Errichtung einer Behörde für Inneres verabschiedet.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einer der repräsentativen Höhepunkte der Amtszeit war der Besuch des <a href="Staatspr%C3%A4sident_(Frankreich)" title="Staatspräsident (Frankreich)">französischen Staatspräsidenten</a> <a href="Charles_de_Gaulle" title="Charles de Gaulle">Charles de Gaulle</a> am 7. September 1962. Im Rahmen eines vom 4. bis 9. begangenen Staatsbesuches in Deutschland besuchte de Gaulle einen Tag die Hansestadt und wurde von 30.000 Menschen auf dem Rathausplatz empfangen. Nevermann begleitete den Präsidenten auf einer Hafenrundfahrt, bei einem Besuch im <a href="Hamburger_Rathaus" title="Hamburger Rathaus">Hamburger Rathaus</a> und zu einem Empfang mit Mitgliedern der <a href="F%C3%BChrungsakademie_der_Bundeswehr" title="Führungsakademie der Bundeswehr">Führungsakademie der Bundeswehr</a>. In den Gesprächen zwischen de Gaulle und der Hamburger Führung ging es um eine engere militärische Bindung, aber auch um wirtschaftliche Interessen.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Spiegel-Aff%C3%A4re" title="Spiegel-Affäre">Spiegel-Affäre</a> im Herbst 1962 wurde in dem sozial-liberalen Senat um den Ersten Bürgermeister mit Entrüstung aufgenommen. Paul Nevermann forderte in einem Blitzfernschreiben an den Bundeskanzler <a href="Konrad_Adenauer" title="Konrad Adenauer">Konrad Adenauer</a>: „Es ist dafür zu sorgen, daß das Erscheinen der Zeitschrift nicht verhindert wird.“ Weiter verlangte er, dass keine Vorzensur vorgenommen werden dürfe.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Die_Presse_und_der_Rücktritt_am_9._Juni_1965"><span id="Die_Presse_und_der_R.C3.BCcktritt_am_9._Juni_1965"></span>Die Presse und der Rücktritt am 9. Juni 1965</h4></div>
<p>Der Rücktritt vom Bürgermeisteramt im Sommer 1965, einem dreiviertel Jahr vor der <a href="B%C3%BCrgerschaftswahl_in_Hamburg_1966" title="Bürgerschaftswahl in Hamburg 1966">nächsten Bürgerschaftswahl</a>, war eine Mischung aus persönlichem Entschluss sowie einem von Axel Springer und der <i><a href="Bild_(Zeitung)" title="Bild (Zeitung)">Bild-Zeitung</a></i> aufgebauschten Skandal.<sup id="cite_ref-Soell.Schmidt.442_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-Soell.Schmidt.442-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Auslöser für die mediale Aufmerksamkeit um Nevermann war der Besuch der britischen Königin <a href="Elisabeth_II." title="Elisabeth II.">Elisabeth&nbsp;II.</a> am 28. Mai 1965 in Hamburg. Bei den Vorbereitungen des Besuches war bekannt geworden, dass das Ehepaar Nevermann seit längerer Zeit getrennte Wege ging und Grete Nevermann sich weigerte, ihre Repräsentationsaufgaben als Bürgermeistergattin zu erfüllen. Das klassische <a href="Diplomatisches_Protokoll" title="Diplomatisches Protokoll">Protokoll</a> sah den Empfang von Staatsgästen durch den Ersten Bürgermeister und seine Gattin vor.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotz eines zwischen <a href="London" title="London">London</a>, Hamburg und der <a href="Bundeshauptstadt" title="Bundeshauptstadt">Bundeshauptstadt</a> <a href="Bonn" title="Bonn">Bonn</a> ausgehandelten Protokoll-Kompromisses skandalisierte die Presse des <a href="Axel_Springer_AG" class="mw-redirect" title="Axel Springer AG">Axel-Springer-Verlages</a> den Vorgang. Der Kompromiss sah vor, dass anstelle von Grete Nevermann die Ehefrau des Zweiten Bürgermeisters <a href="Edgar_Engelhard" title="Edgar Engelhard">Edgar Engelhard</a> (FDP) an der Seite Nevermanns stehen sollte.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Auslöser für die Abneigung Axel Springers gegen Paul Nevermann war der Konflikt um das <a href="Privatfernsehen" title="Privatfernsehen">Privatfernsehen</a>. Der Hamburger Medienunternehmer und die Rundfunkkommission des <a href="Bundesverband_Deutscher_Zeitungsverleger" class="mw-redirect" title="Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger">Verbandes der Zeitungsverleger</a> forderten ein werbefinanziertes privates Fernsehprogramm. 1964 setzte die <a href="Ministerpr%C3%A4sidentenkonferenz" title="Ministerpräsidentenkonferenz">Konferenz der Ministerpräsidenten</a>, deren Vorsitz damals Paul Nevermann innehatte, eine Kommission ein, die über den Antrag beraten und Anhörungen durchführen sollte. Der Kommission gehörten neben Paul Nevermann noch die Ministerpräsidenten <a href="Helmut_Lemke_(Politiker)" title="Helmut Lemke (Politiker)">Helmut Lemke</a> (CDU) und <a href="Georg_August_Zinn" class="mw-redirect" title="Georg August Zinn">Georg August Zinn</a> (SPD) an. Die Kommission hielt die Überlegungen zum Privatfernsehen für nicht realisierbar. Auf ihren Bericht hin lehnten die Ministerpräsidenten den Antrag auf Zulassung eines privaten Fernsehsenders einstimmig ab. Paul Nevermann traf sich kurze Zeit nach dieser Entscheidung mit einem aufgebrachten Axel Springer. Dieser sagte nach Angaben von Nevermann: „Und ich habe Sie so geschätzt!“ sowie „Warum haben Sie das beschlossen? Das vergesse ich Ihnen nie!“<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits am Tag des Besuches von Königin Elisabeth in Hamburg schrieb Heinz Maenz (Korrespondent der amerikanischen Nachrichtenagentur <a href="Associated_Press" title="Associated Press">Associated Press</a>) in der Bild-Zeitung: „In politischen Kreisen der Hansestadt haben sich die Diskussionen auf die Frage eines Rücktritts Nevermanns sowie seiner Nachfolge zugespitzt.“<sup id="cite_ref-Soell.Schmidt.442_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-Soell.Schmidt.442-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <i><a href="Hamburger_Abendblatt" title="Hamburger Abendblatt">Hamburger Abendblatt</a></i> meldete, dass Nevermann die Repräsentanz Hamburgs in Gefahr gebracht habe; die <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a></i> behauptete, durch Nevermann sei Hamburg in eine peinliche Situation geraten.<sup id="cite_ref-Zeit.1965_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zeit.1965-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die übrige Presse stimmte den Einschätzungen der Springer-Medien nicht zu, sondern griff vor allem das Verhalten der Springer-Presse an. Einige Tage nach dem Staatsbesuch schrieb zum Beispiel die damals noch im Besitz der SPD befindliche <a href="Hamburger_Morgenpost" title="Hamburger Morgenpost">Hamburger Morgenpost</a>: „Es war nicht gerade hanseatisch, was während des Besuches der englischen Königin in Hamburg an Schädigung des Ansehens unseres Bürgermeisters versucht wurde. Eine unglückliche Verkettung privater Schwierigkeiten Dr. Nevermanns sollte um jeden Preis zu einer Staatsaffäre aufgebauscht werden.“<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Die Hamburger Sozialdemokraten hielten zum Ersten Bürgermeister, aber aus Bonn kamen kritische Stimmen und die Bitte nach einem Rücktritt. <a href="Herbert_Wehner" title="Herbert Wehner">Herbert Wehner</a> bat Nevermann unverblümt, zum Schutze der Partei sein Amt niederzulegen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diesem Druck beugte Nevermann sich schließlich. Eine Findungskommission entschied sich bereits am 3. Juni für einen Nachfolger. Schon am 9. Juni 1965 trat Paul Nevermann offiziell zurück und übergab die Amtsgeschäfte an <a href="Herbert_Weichmann" title="Herbert Weichmann">Herbert Weichmann</a>.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein paar Tage nach dem Rücktritt urteilte die Wochenzeitung <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>: „Der Fall Nevermann ist heute bis zur Unkenntlichkeit eingehüllt in Schwulst und Verlogenheit.“<sup id="cite_ref-Zeit.1965_35-1" class="reference"><a href="#cite_note-Zeit.1965-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mieterpräsident"><span id="Mieterpr.C3.A4sident"></span>Mieterpräsident</h4></div>
<p>Paul Nevermann war von 1967 bis zu seinem Tod 1979 Präsident des <a href="Deutscher_Mieterbund" title="Deutscher Mieterbund">Deutschen Mieterbundes</a>. Zusammen mit dem Direktor des Mieterbundes wurde die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Presseveröffentlichungen, Protestkundgebungen und Dokumentationen waren nun ein Hauptteil der Arbeit im Mieterbund.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits während seiner Arbeit als Abgeordneter, Senator und Bürgermeister sah Nevermann als eine seiner Aufgaben die Interessen der Mieter zu vertreten. Das brachte ihm früh den Spitznamen „Mieten-Paule“ und später „Lohntüten-Paule“ ein.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h3></div>
<p>Paul Nevermann erhielt 1967 das <a href="Ehrenzeichen_des_Deutschen_Roten_Kreuzes" title="Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes">DRK-Ehrenzeichen</a>. Innerhalb Hamburgs wurde ihm für seine Verdienste als Politiker, aber vor allem auch als Interessenvertreter der Mieter 1972 die <a href="B%C3%BCrgermeister-Stolten-Medaille" title="Bürgermeister-Stolten-Medaille">Bürgermeister-Stolten-Medaille</a> verliehen. Daneben war er auch international anerkannt. Er wurde <a href="Ehrenb%C3%BCrger" title="Ehrenbürger">Ehrenbürger</a> der Städte <a href="San_Francisco" title="San Francisco">San Francisco</a>, <a href="New_Orleans" title="New Orleans">New Orleans</a>, <a href="Kansas_City_(Kansas)" title="Kansas City (Kansas)">Kansas City</a>, <a href="Chicago" title="Chicago">Chicago</a> und des Staates <a href="Texas" title="Texas">Texas</a>.<sup id="cite_ref-ReferenceA_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-ReferenceA-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tod_und_Gedenken">Tod und Gedenken</h3></div>

<p>Paul Nevermann starb am 22. März 1979 auf seinem Altersruhesitz „Buen Retiro“ in <a href="Puerto_de_la_Cruz" title="Puerto de la Cruz">Puerto de la Cruz</a> auf <a href="Teneriffa" title="Teneriffa">Teneriffa</a>.<sup id="cite_ref-ReferenceA_23-2" class="reference"><a href="#cite_note-ReferenceA-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bestattet wurde er auf dem <a href="Nienstedtener_Friedhof" title="Nienstedtener Friedhof">Nienstedtener Friedhof</a> in Hamburg.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1984 wurde der <a href="Bahnhof_Altona" class="mw-redirect" title="Bahnhof Altona">Altonaer Bahnhofsplatz</a> westlich der <a href="Max-Brauer-Allee" class="mw-redirect" title="Max-Brauer-Allee">Max-Brauer-Allee</a> nach ihm benannt.
</p><p>Zu seinem 100. Geburtstag im Jahre 2002 sagte der Bürgermeister <a href="Ole_von_Beust" title="Ole von Beust">Ole von Beust</a> bei der Gedenkstunde des Senats unter anderem: „Ohne seine unermüdliche Tatkraft wäre der Wiederaufbau Hamburgs undenkbar gewesen.“ und „Paul Nevermann ist noch heute einer der populärsten Bürgermeister, die Hamburg je hatte. Nicht, weil seine Entscheidungen populär gewesen wären, sondern weil seine Entscheidungen glaubwürdig waren. Darin ist er uns allen Vorbild. Dafür sind wir ihm dankbar.“<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Veröffentlichungen_von_Paul_Nevermann"><span id="Ver.C3.B6ffentlichungen_von_Paul_Nevermann"></span>Veröffentlichungen von Paul Nevermann</h2></div>
<ul><li><i>Die Auflösung der Hamburger Bürgerschaft im Jahre 1927. Eine Studie zum Wahlrecht und zur Auslegung der Reichsverfassung.</i> [o. Verlagsangabe], Hamburg 1931 (zugleich Dissertation an der Universität Hamburg, 1931).</li>
<li><i>Metaller – Bürgermeister – Mieterpräsident. Rosinen aus meinem Lebenskuchen.</i> Verlag Deutscher Mieterbund, Köln 1977.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Senat_Nevermann_I" title="Senat Nevermann I">Senat Nevermann I</a></li>
<li><a href="Senat_Nevermann_II" title="Senat Nevermann II">Senat Nevermann II</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=124729703">Literatur von und über Paul Nevermann</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="Uwe_Bahnsen_(Journalist)" title="Uwe Bahnsen (Journalist)">Uwe Bahnsen</a>: <i>Die Weichmanns in Hamburg. Ein Glücksfall für Hamburg</i>. Herausgegeben von der Herbert-und-Elsbeth-Weichmann-Stiftung, Christians-Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3-7672-1360-5.</li>
<li>Uwe Bahnsen: <i>Merkur, Macht und Moneten. Ein Streifzug durch die Hamburger Staatsfinanzen</i>. Ellert &amp; Richter Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-8319-0266-6.</li>
<li><a href="Franklin_Kopitzsch" title="Franklin Kopitzsch">Franklin Kopitzsch</a>: <cite style="font-style:italic">Nevermann, Paul</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>19</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>192–193</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd124729703.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Paul+Nevermann&amp;rft.atitle=Nevermann%2C+Paul&amp;rft.au=Franklin+Kopitzsch&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=1999&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428002008&amp;rft.pages=192-193&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=19" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Erich_L%C3%BCth" title="Erich Lüth">Erich Lüth</a>: <i>Die Hamburger Bürgerschaft: 1946–1971. Wiederaufbau und Neubau</i>, [Im Auftrag der Hamburger Bürgerschaft]. Verlag Kayser, Hamburg 1971.</li>
<li><a href="Hartmut_Soell" title="Hartmut Soell">Hartmut Soell</a>: <i>Helmut Schmidt. Vernunft und Leidenschaft</i>. DVA, München 2003.</li>
<li>SPD-Hamburg: <i>Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945.</i> Hamburg 2003, ISBN 3-8330-0637-4, S. 112–113.</li>
<li><a href="Markus_Tiedemann" title="Markus Tiedemann">Markus Tiedemann</a>: <cite style="font-style:italic">„Gute Hanseaten - Sozialdemokraten“</cite> (=&nbsp;Joachim Szodrzynski [Hrsg.]: <cite style="font-style:italic">Hamburger Zeitspuren</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>12</span>). 1. Auflage. Dölling und Galitz, München / Hamburg 2017, ISBN 978-3-86218-096-7, <span style="white-space:nowrap">Kap.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>58–71</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Paul+Nevermann&amp;rft.atitle=4&amp;rft.au=Markus+Tiedemann&amp;rft.btitle=%E2%80%9EGute+Hanseaten+-+Sozialdemokraten%E2%80%9C&amp;rft.date=2017&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=bookitem&amp;rft.isbn=9783862180967&amp;rft.pages=58-71&amp;rft.place=M%C3%BCnchen+%2F+Hamburg&amp;rft.pub=D%C3%B6lling+und+Galitz&amp;rft.series=Hamburger+Zeitspuren" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Walter_Tormin" title="Walter Tormin">Walter Tormin</a>: <i>Die Geschichte der SPD in Hamburg 1945 bis 1950</i>. Forum Zeitgeschichte Band 4, Ergebnisse Verlag, Hamburg 1994 (inkl. kommentiertes Personenregister), ISBN 3-87916-028-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Paul_Nevermann?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Paul Nevermann</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://purl.org/pressemappe20/folder/pe/012872">Zeitungsartikel über Paul Nevermann</a> in den <a href="Pressearchiv_20._Jahrhundert" title="Pressearchiv 20. Jahrhundert">Historischen Pressearchiven</a> der <a href="ZBW_%E2%80%93_Leibniz-Informationszentrum_Wirtschaft" title="ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft">ZBW</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=1220025">Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-1/412</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<p><i>Genaue Literaturangabe siehe unter Literatur und Veröffentlichungen</i>
</p>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S.&nbsp;9–11.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S.&nbsp;12–14.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S. 23/24.</span>
</li>
<li id="cite_note-SPD-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPD_4-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text">SPD-Hamburg: <i>Für Freiheit und Demokratie.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S.&nbsp;14–21, Zitat 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><i>Rede von Anke Fuchs am 26. Juni 1996.</i> In: <i>library.fes.de.</i> Ehemals im <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Flibrary.fes.de%2Fpd%2Fwww.spdfraktion.de%2F1996%2F11107.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar)<span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Januar 2023</span>.<span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://library.fes.de/pd/www.spdfraktion.de/1996/11107.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://library.fes.de/pd/www.spdfraktion.de/1996/11107.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/library.fes.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://library.fes.de/pd/www.spdfraktion.de/1996/11107.html">Suche in Webarchiven</a>)</small></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Nevermann&amp;rft.title=Rede+von+Anke+Fuchs+am+26.+Juni+1996&amp;rft.description=Rede+von+Anke+Fuchs+am+26.+Juni+1996&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Flibrary.fes.de%2Fpd%2Fwww.spdfraktion.de%2F1996%2F11107.html&amp;rft.date=">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Tormin.Geschichte.17-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Tormin.Geschichte.17_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Tormin.Geschichte.17_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Tormin: <i>Geschichte.</i> S. 17.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Tormin: <i>Geschichte.</i> S. 97/98, 161 und 222. Nach Gründung der BRD wurde der „Reichsparteitag“ als Bundesparteitag bezeichnet.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nevermann:_''Metaller.''_S._197-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Nevermann:_''Metaller.''_S._197_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Nevermann:_''Metaller.''_S._197_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller</i>, S. 197.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Soell:Schmidt, S. 511.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Welt_am_Sonntag" title="Welt am Sonntag">Welt am Sonntag</a></i>, 15. Mai 1966. In: Nevermann: <i>Metaller</i>, S. 198. Das Zitat aus dem Interview, das Nevermann dem Abendecho gegeben hatte, wurde in der <i>Welt</i> nachgedruckt.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/1970/16/paule-geht"><i>Paule geht</i>.</a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i>, Nr. 16/1970. Auch zum Teil abgedruckt in Nevermann: <i>Metaller</i>, S. 207/208.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S. 27. Nach Angaben von Nevermann ging diesem Satz die Aussage eines britischen Offiziers voraus, der sagte: „Es ist ja immer noch etwas besser als die Ernährung im Konzentrationslager“.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S. 27/28.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Tormin: <i>Geschichte.</i> S. 116. Es gab neben dem leitenden Ausschuss weitere 14 Fachausschüsse, der leitende Ausschuss war für die Grundsatzfragen und die Koordination verantwortlich.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Bild stammt aus dem Jahr 1927. Zu dieser Zeit war Max Brauer Oberbürgermeister der Stadt Altona.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Tormin: <i>Geschichte.</i> S. 121.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Tormin: <i>Geschichte.</i> S. 151.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Axel Schildt: <i>Max Brauer.</i> Ellert und Richter, Hamburg 2002, S. 101 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lueth.Hamburger.69-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lueth.Hamburger.69_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lueth.Hamburger.69_20-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Lüth: <i>Hamburger.</i> S. 69.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Lüth: <i>Hamburger.</i> S. 71/72 sowie <a href="Uwe_Bahnsen_(Journalist)" title="Uwe Bahnsen (Journalist)">Uwe Bahnsen</a>: <i>Die Weichmanns in Hamburg. Ein Glücksfall für Hamburg</i>, [Herausgegeben von der Herbert-und-Elsbeth-Weichmann-Stiftung], Christians-Verlag, Hamburg 2001, S. 86.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Lüth: <i>Hamburger.</i> S. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-ReferenceA-23"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ReferenceA_23-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ReferenceA_23-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ReferenceA_23-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Eintrag über Nevermann im <a href="Munzinger-Archiv" title="Munzinger-Archiv">Munzinger-Archiv</a></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Bahnsen: Merkur, S. 106/107, Zitat S. 107.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Lüth: <i>Hamburger.</i> S. 86–94.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Soell: <i>Schmidt.</i> S.&nbsp;380–381.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Bahnsen: Weichmanns, S. 177.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Soell: <i>Schmidt.</i> S.&nbsp;387–388.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Christian Schütt u.&nbsp;a.: <i>Chronik Hamburg.</i> 2., aktualisierte Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/München 1997, ISBN 3-577-14443-2, S. 538.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Lüth: <i>Hamburger.</i> S. 110/111.</span>
</li>
<li id="cite_note-Soell.Schmidt.442-31"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Soell.Schmidt.442_31-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Soell.Schmidt.442_31-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Soell: <i>Schmidt.</i> S. 442.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S.&nbsp;167–171 sowie Bahnsen: <i>Weichmanns</i>, S. 201.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S.&nbsp;167–171.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S. 167.</span>
</li>
<li id="cite_note-Zeit.1965-35"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Zeit.1965_35-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zeit.1965_35-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Hans Gresmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/1965/23/nevermanns-fall"><i>Nevermanns Fall</i>.</a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i>, Nr. 23/1965</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Hamburger_Morgenpost" title="Hamburger Morgenpost">Hamburger Morgenpost</a></i>, 31. Mai 1965, abgedruckt in: Nevermann: <i>Metaller</i>, S. 168.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Soell: <i>Schmidt.</i> S. 445.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Bahnsen: <i>Weichmanns.</i> S. 201.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111026081031/http://www.mieterbund.de/historie.html">Geschichte des Deutschen Mieterbundes</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. Oktober 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Nevermann: <i>Metaller.</i> S. 211.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">knerger.de: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://knerger.de/html/nevermanpolitiker_59.html">Das Grab von Paul Nevermann</a></span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">B. Leisner, N. Fischer: <i>Der Friedhofsführer – Spaziergänge zu bekannten und unbekannten Gräbern in Hamburg und Umgebung.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20040904094307/http://fhh1.hamburg.de/fhh/aktuelle_meldungen/archiv_2002/februar/pe_2002_02_05_pr_02.htm">Rede von Ole von Beust bei der Gedenkstunde zum 100. Geburtstags von Paul Nevermann</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. September 2004 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.abendblatt.de/archive/2002/pdf/20020206.pdf/HAHA20020206lf0000114.pdf"><i>Paul Nevermann: Immer noch Vorbild</i>.</a> (PDF; 405&nbsp;kB) In: <i><a href="Hamburger_Abendblatt" title="Hamburger Abendblatt">Hamburger Abendblatt</a></i>, 6. Februar 2002, S. 14, Thema: Senats-Gedenkstunde zum 100. Geburtstag von Paul Nevermann</span>
</li>
</ol></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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<div class="klappleiste-kopf">Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg seit 1919</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p>←
<span style="white-space:nowrap"><a href="Werner_von_Melle" title="Werner von Melle">Werner von Melle</a> <small>(1919)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Friedrich_Sthamer" title="Friedrich Sthamer">Friedrich Sthamer</a> <small>(1919–1920)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Arnold_Diestel" title="Arnold Diestel">Arnold Diestel</a> <small>(1920–1924)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Carl_Wilhelm_Petersen" title="Carl Wilhelm Petersen">Carl Wilhelm Petersen</a> <small>(1924–1929/1932–1933)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Rudolf_Ro%C3%9F" title="Rudolf Roß">Rudolf Roß</a> <small>(1930–1931)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Carl_Vincent_Krogmann" title="Carl Vincent Krogmann">Carl Vincent Krogmann</a> <small>(1933–1945)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Rudolf_Petersen_(Politiker)" title="Rudolf Petersen (Politiker)">Rudolf Petersen</a> <small>(1945–1946)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Max_Brauer" title="Max Brauer">Max Brauer</a> <small>(1946–1953/1957–1960)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Kurt_Sieveking" title="Kurt Sieveking">Kurt Sieveking</a> <small>(1953–1957)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a class="mw-selflink selflink">Paul Nevermann</a> <small>(1961–1965)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Herbert_Weichmann" title="Herbert Weichmann">Herbert Weichmann</a> <small>(1965–1971)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Peter_Schulz_(Politiker)" title="Peter Schulz (Politiker)">Peter Schulz</a> <small>(1971–1974)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Hans-Ulrich_Klose" title="Hans-Ulrich Klose">Hans-Ulrich Klose</a> <small>(1974–1981)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Klaus_von_Dohnanyi" title="Klaus von Dohnanyi">Klaus von Dohnanyi</a> <small>(1981–1988)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Henning_Voscherau" title="Henning Voscherau">Henning Voscherau</a> <small>(1988–1997)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ortwin_Runde" title="Ortwin Runde">Ortwin Runde</a> <small>(1997–2001)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ole_von_Beust" title="Ole von Beust">Ole von Beust</a> <small>(2001–2010)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Christoph_Ahlhaus" title="Christoph Ahlhaus">Christoph Ahlhaus</a> <small>(2010–2011)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Olaf_Scholz" title="Olaf Scholz">Olaf Scholz</a> <small>(2011–2018)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Peter_Tschentscher" title="Peter Tschentscher">Peter Tschentscher</a> <small>(seit 2018)</small></span>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_der_Hamburger_B%C3%BCrgermeister" title="Liste der Hamburger Bürgermeister">Liste der Hamburger Bürgermeister</a></div>
</div>
</div></div>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Hamburger Bau- und Stadtentwicklungssenatoren seit 1919</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="John_von_Berenberg-Gossler" title="John von Berenberg-Gossler">John von Berenberg-Gossler</a>&nbsp;|
<a href="Max_Schramm_(Politiker)" title="Max Schramm (Politiker)">Max Schramm</a>&nbsp;|
<a href="Johannes_Hirsch" title="Johannes Hirsch">Johannes Hirsch</a>&nbsp;|
<a href="Max_Stavenhagen" title="Max Stavenhagen">Max Stavenhagen</a>&nbsp;|
<a href="Wilhelm_Burchard-Motz" title="Wilhelm Burchard-Motz">Wilhelm Burchard-Motz</a>&nbsp;|
<a href="Max_Leuteritz" title="Max Leuteritz">Max Leuteritz</a>&nbsp;|
<a href="Gerd_Bucerius" title="Gerd Bucerius">Gerd Bucerius</a>&nbsp;|
<a href="Johannes_B%C3%BCll" title="Johannes Büll">Johannes Büll</a>&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Paul Nevermann</a>&nbsp;|
<a href="Johannes_B%C3%BCll" title="Johannes Büll">Johannes Büll</a>&nbsp;|
<a href="Paul_Wilken_(Politiker)" title="Paul Wilken (Politiker)">Paul Wilken</a>&nbsp;|
<a href="Josef_von_Fisenne" title="Josef von Fisenne">Josef von Fisenne</a>&nbsp;|
<a href="Ewald_Samsche" title="Ewald Samsche">Ewald Samsche</a>&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Paul Nevermann</a>&nbsp;|
<a href="Rudolf_B%C3%BCch" title="Rudolf Büch">Rudolf Büch</a>&nbsp;|
<a href="Wilhelm_Drexelius" title="Wilhelm Drexelius">Wilhelm Drexelius</a>&nbsp;|
<a href="Peter-Heinz_M%C3%BCller-Link" title="Peter-Heinz Müller-Link">Peter-Heinz Müller-Link</a>&nbsp;|
<a href="C%C3%A4sar_Meister" title="Cäsar Meister">Cäsar Meister</a>&nbsp;|
<a href="Rolf_Bialas" title="Rolf Bialas">Rolf Bialas</a>&nbsp;|
<a href="Volker_Lange" title="Volker Lange">Volker Lange</a>&nbsp;|
<a href="G%C3%BCnter_Apel" title="Günter Apel">Günter Apel</a>&nbsp;|
<a href="Eugen_Wagner_(Politiker)" title="Eugen Wagner (Politiker)">Eugen Wagner</a>&nbsp;|
<a href="Traute_M%C3%BCller" title="Traute Müller">Traute Müller</a>&nbsp;|
<a href="Thomas_Mirow" title="Thomas Mirow">Thomas Mirow</a>&nbsp;|
<a href="Willfried_Maier" title="Willfried Maier">Willfried Maier</a>&nbsp;|
<a href="Mario_Mettbach" title="Mario Mettbach">Mario Mettbach</a>&nbsp;|
<a href="Michael_Freytag" title="Michael Freytag">Michael Freytag</a>&nbsp;|
<a href="Axel_Gedaschko" title="Axel Gedaschko">Axel Gedaschko</a>&nbsp;|
<a href="Anja_Hajduk" title="Anja Hajduk">Anja Hajduk</a>&nbsp;|
<a href="Herlind_Gundelach" title="Herlind Gundelach">Herlind Gundelach</a>&nbsp;|
<a href="Jutta_Blankau" title="Jutta Blankau">Jutta Blankau</a>&nbsp;|
<a href="Dorothee_Stapelfeldt" title="Dorothee Stapelfeldt">Dorothee Stapelfeldt</a>&nbsp;|
<a href="Karen_Pein" title="Karen Pein">Karen Pein</a>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Stadtentwicklung_und_Wohnen" title="Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen">Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen</a></div>
</div>
</div></div>
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<div class="klappleiste-kopf">Landesvorsitzende der <a href="SPD_Hamburg" title="SPD Hamburg">SPD Hamburg</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Heinrich_Stubbe" title="Heinrich Stubbe">Heinrich Stubbe</a> (1906–1919)&nbsp;|
<a href="Max_Leuteritz" title="Max Leuteritz">Max Leuteritz</a> (1919–1928)&nbsp;|
<a href="Karl_Meitmann" title="Karl Meitmann">Karl Meitmann</a> (1928–1933 und 1946–1952)&nbsp;|
<a href="Karl_Vittinghoff" title="Karl Vittinghoff">Karl Vittinghoff</a> (1952–1966)&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Paul Nevermann</a> (1966–1970)&nbsp;|
<a href="Oswald_Paulig" title="Oswald Paulig">Oswald Paulig</a> (1970–1980)&nbsp;|
<a href="Werner_Staak" title="Werner Staak">Werner Staak</a> (1980–1981)&nbsp;|
<a href="J%C3%B6rg_K%C3%B6nig" title="Jörg König">Jörg König</a> (1981–1983)&nbsp;|
<a href="Ortwin_Runde" title="Ortwin Runde">Ortwin Runde</a> (1983–1988)&nbsp;|
<a href="Traute_M%C3%BCller" title="Traute Müller">Traute Müller</a> (1988–1991)&nbsp;|
<a href="Helmuth_Frahm" title="Helmuth Frahm">Helmuth Frahm</a> (1991–1994)&nbsp;|
<a href="J%C3%B6rg_Kuhbier" title="Jörg Kuhbier">Jörg Kuhbier</a> (1994–2000)&nbsp;|
<a href="Olaf_Scholz" title="Olaf Scholz">Olaf Scholz</a> (2000–2004)&nbsp;|
<a href="Mathias_Petersen" title="Mathias Petersen">Mathias Petersen</a> (2004–2007)&nbsp;|
<a href="Ingo_Egloff" title="Ingo Egloff">Ingo Egloff</a> (2007–2009)&nbsp;|
<a href="Olaf_Scholz" title="Olaf Scholz">Olaf Scholz</a> (2009–2018)&nbsp;|
<a href="Melanie_Leonhard" title="Melanie Leonhard">Melanie Leonhard</a> (seit 2018)&nbsp;|
<a href="Nils_Weiland" title="Nils Weiland">Nils Weiland</a> (seit 2021)
</p>
</div>
</div></div>
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<div class="klappleiste-kopf">Vorsitzende der <a href="SPD_Hamburg" title="SPD Hamburg">SPD</a>-Fraktion in der <a href="Hamburgische_B%C3%BCrgerschaft" title="Hamburgische Bürgerschaft">Hamburgischen Bürgerschaft</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Erich_Klabunde" title="Erich Klabunde">Erich&nbsp;Klabunde</a>&nbsp;(1946–1949)&nbsp;|
<a href="Gerhard_Neuenkirch" title="Gerhard Neuenkirch">Gerhard&nbsp;Neuenkirch</a>&nbsp;(1949–1950)&nbsp;|
<a href="Heinrich_Steinfeldt" title="Heinrich Steinfeldt">Heinrich&nbsp;Steinfeldt</a>&nbsp;(1950–1953)&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Paul&nbsp;Nevermann</a>&nbsp;(1953–1957)&nbsp;|
<a href="Gerhard_Brandes_(Politiker)" title="Gerhard Brandes (Politiker)">Gerhard&nbsp;Brandes</a>&nbsp;(1957–1965)&nbsp;|
<a href="Oswald_Paulig" title="Oswald Paulig">Oswald&nbsp;Paulig</a>&nbsp;(1965–1970)&nbsp;|
<a href="Gerhard_Brandes_(Politiker)" title="Gerhard Brandes (Politiker)">Gerhard&nbsp;Brandes</a>&nbsp;(1970–1972)&nbsp;|
<a href="Hans-Ulrich_Klose" title="Hans-Ulrich Klose">Hans-Ulrich&nbsp;Klose</a>&nbsp;(1972–1973)&nbsp;|
<a href="Ulrich_Hartmann_(Politiker)" title="Ulrich Hartmann (Politiker)">Ulrich&nbsp;Hartmann</a>&nbsp;(1973–1982)&nbsp;|
<a href="Henning_Voscherau" title="Henning Voscherau">Henning&nbsp;Voscherau</a>&nbsp;(1982–1987)&nbsp;|
<a href="Paul_Busse_(Politiker)" title="Paul Busse (Politiker)">Paul&nbsp;Busse</a>&nbsp;(1987–1989)&nbsp;|
<a href="G%C3%BCnter_Elste" title="Günter Elste">Günter&nbsp;Elste</a>&nbsp;(1989–1996)&nbsp;|
<a href="Elisabeth_Kiausch" title="Elisabeth Kiausch">Elisabeth&nbsp;Kiausch</a>&nbsp;(1996–1997)&nbsp;|
<a href="Holger_Christier" title="Holger Christier">Holger&nbsp;Christier</a>&nbsp;(1997–2001)&nbsp;|
<a href="Uwe_Grund" title="Uwe Grund">Uwe&nbsp;Grund</a>&nbsp;(2001–2002)&nbsp;|
<a href="Walter_Zuckerer" title="Walter Zuckerer">Walter&nbsp;Zuckerer</a>&nbsp;(2002–2004)&nbsp;|
<a href="Michael_Neumann_(Politiker)" title="Michael Neumann (Politiker)">Michael&nbsp;Neumann</a>&nbsp;(2004–2011)&nbsp;|
<a href="Andreas_Dressel" title="Andreas Dressel">Andreas&nbsp;Dressel</a>&nbsp;(2011–2018)&nbsp;|
<a href="Dirk_Kienscherf" title="Dirk Kienscherf">Dirk&nbsp;Kienscherf</a>&nbsp;(seit&nbsp;2018)
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/124729703">124729703</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n2019002161">n2019002161</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/55088429/">55088429</a></span> | </div>
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